Wenn der Schnee schmilzt, die Tage länger werden und die Berge wieder rufen, beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres: Wandern im Frühling. Doch gerade die erste Bergtour nach dem Winter sollte gut geplant sein. Denn während im Tal bereits Frühling herrscht, können am Berg noch Altschnee, wechselhaftes Wetter, harte Schneefelder oder schon starke Sonneneinstrahlung warten.
Eine gute Wanderausrüstung im Frühling ist deshalb mehr als Komfort – sie ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor. Erfahrene Bergführer geben wichtige Tipps, worauf es bei einer Bergtour im Frühling wirklich ankommt – von der richtigen Tourenplanung bis hin zur passenden Ausrüstung. Dabei wird schnell klar: Eine gute Sonnenbrille zum Wandern ist am Berg deutlich mehr als nur Sonnenschutz.
Die erste Bergtour nach dem Winter: lieber bewusst starten
Nach der Winterpause ist die Motivation oft groß. Trotzdem gilt: langsam starten, realistisch planen und nicht gleich zu viel wollen. Die erste Tour muss nicht die längste oder anspruchsvollste sein. Viel wichtiger ist, wieder ein Gefühl für Kondition, Trittsicherheit und Gelände zu bekommen.
Bergführer Oliver Stocker empfiehlt: „Nach dem Winter ist es wichtig, die eigene Kondition realistisch einzuschätzen und nicht zu schnell zu viel zu wollen. Altschneefelder können tückisch sein und erfordern oft zusätzliche Vorsicht oder Ausrüstung. Außerdem sollte man die Wetterentwicklung genau im Blick behalten. Eine sorgfältige Tourenplanung ist hier besonders entscheidend.“
Für die erste Bergtour im Frühling bedeutet das: kürzere Routen wählen, genug Zeit einplanen, Wetter und Verhältnisse prüfen und im Zweifel lieber defensiv entscheiden. Gerade im Frühjahr kann sich eine Tour schnell anders anfühlen, als sie auf der Karte aussieht.
„Startet mit kleinen Zielen und steigert euch von Tour zu Tour. Das bringt mehr Sicherheit, Genuss und ein schönes Erlebnis." – Chris Garber, Bergführer

© Johannes Rydzek
Altschnee, Wetter und Tageszeit: die unterschätzten Risiken im Frühling
Beim Wandern im Frühling ist Altschnee eines der wichtigsten Themen. Auch wenn Wege im Tal längst trocken sind, können am Berg noch Schneefelder liegen. Besonders am Morgen sind diese oft hart gefroren und können bei einem Ausrutscher gefährlich werden.
„Harte Altschneefelder im Wegverlauf sollten mit großem Respekt beurteilt und begangen werden. Im Frühjahr sind sie vor allem in den Morgenstunden oft pickelhart und stellen eine häufig unterschätzte Gefahr dar. Gerät man ins Rutschen, beschleunigt der Körper bei etwa 40 Grad Hangneigung schnell auf nahezu freie Fallgeschwindigkeit – oft mit schwerwiegenden Konsequenzen.“ – Jürgen Reinmüller, Bergführer
Auch tageszeitliche Erwärmung, mögliche Lawinengefahr, loses Gestein oder Restschnee am Zu- und Abstieg sollten bei jeder Tour mitgedacht werden. Wer sicher unterwegs sein möchte, prüft Wetterbericht, Wegzustand und aktuelle Bedingungen – und passt die Tour an das eigene Können an.

© Lukas Rinner
Wanderausrüstung Frühling: Das gehört in den Rucksack
Eine gute Wanderausrüstung im Frühling ist entscheidend. Selbst bei scheinbar einfachen Touren können Wetterumschwung, Orientierungsprobleme oder kleine Verletzungen schnell zum Problem werden.
Deshalb gehören diese Basics bei jeder Bergtour in den Rucksack:
- ausreichend Wasser
- kleine Jause, Müsliriegel oder Snack
- Erste-Hilfe-Set
- Handy mit vollem Akku
- zusätzliche Kleidungsschicht
- Sonnenschutz
- passende Sonnenbrille zum Wandern
- Wetter- und Orientierungs-App
Bei Bergführer Kevin Prossegger darf folgendes nicht fehlen: „Eine gute Sonnenbrille gehört fix dazu. Außerdem habe ich immer ein kleines Erste-Hilfe-Set, einen Biwaksack, Sonnenschutz sowie ausreichend Wasser und einen kleinen Snack dabei."

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Sonnenbrille beim Wandern: Warum gloryfy am Berg Sinn macht
Eine gute Sonnenbrille zum Wandern schützt nicht nur vor Sonne. Am Berg geht es um klare Sicht, sicheren Sitz und zuverlässigen Augenschutz – besonders bei Wind, Schnee, Geröll, Eisschlag, starker Helligkeit oder wechselnden Lichtverhältnissen.
Jürgen Reinmüller erklärt, warum seine gloryfy nie fehlen darf: „Als hauptberuflicher Bergführer bin ich am Berg ständig Strahlung ausgesetzt und muss meine Augen langfristig bestmöglich schützen. Meine gloryfy Brillen sind dabei ein ständiger Begleiter – egal ob beim Klettern, am Klettersteig oder auf Hochtour."
Die Wander- und Sportbrillen von gloryfy verbinden genau diese Eigenschaften: unzerbrechliche Rahmen und unzerbrechliche Gläser aus NBFX™, geringes Gewicht, hohen Tragekomfort und sicheren Sitz. Dadurch eignen sie sich besonders gut für alle, die eine robuste, langlebige und unzerbrechliche Sonnenbrille zum Wandern suchen.
Am Berg muss eine Brille nicht nur gut aussehen, sondern auch dann funktionieren, wenn Bedingungen anspruchsvoll werden. Wie wichtig verlässliches Material ist, zeigt eine Erfahrung aus der Praxis:
„Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine längere Hochtour mit stark wechselnden Bedingungen – von greller Sonne am Gletscher bis zu Wind und Nebel am Grat. Ein Teilnehmer hatte damals eine günstige Sonnenbrille dabei, die während der Tour gebrochen ist. Wir mussten dann improvisieren und mit einer Rettungsdecke provisorisch aushelfen, damit die Augen wenigstens etwas geschützt blieben. Genau in solchen Momenten merkt man schnell, wie wichtig verlässliches Material am Berg wirklich ist. Das Augenlicht hat man nur einmal, deshalb kommt für mich nur Qualität an die Augen." – Lukas Rinner, Bergführer

© Lukas Rinner
Bergführer-Favoriten: Diese gloryfy Brillen sind am Berg dabei
G40 Flatline – breites Sichtfeld mit sportlichem Look
Die G40 Flatline überzeugt mit einem besonders breiten Sichtfeld und ist in Größe L verfügbar. Unten rahmenlos, oben mit Rahmen, verbindet sie maximale Sicht mit sportlicher Stabilität. Durch selbstanpassbare Bügel lässt sich die Brille in Sekunden individuell anpassen. Ideal für alle, die am Berg viel Überblick und einen dynamischen Look suchen.
„Aktuell ist die G40 Flatline Infrared mein Favorit. Sie sitzt extrem gut, bietet ein großes Sichtfeld und schaut natürlich auch richtig gut aus. Gerade am Berg ist mir eine klare Sicht und ein sicherer Sitz extrem wichtig – das passt bei der perfekt." – Kevin Prossegger, Bergführer
G42 – Shieldbrille mit Rahmen für maximalen Schutz
Die G42 ist eine Shieldbrille in Größe L und ideal für alle, die am Berg besonders viel Schutz suchen. Das breite Shield schützt zuverlässig vor Wind und Sonneneinstrahlung und macht die Brille zu einer starken Wahl für jede Bergtour.
„Die G42 liebe ich am Berg. Wegen des breiten Shields und dem Style. Das Shield bietet einfach den besten Schutz vor Wind und Sonneneinstrahlung." – Emanuel Pali, Bergführer
G15 – kompakt, schmaler geschnitten und vielseitig einsetzbar
Die G15 ist ein kompakteres, schmaler geschnittenes Modell in Größe M mit Rahmen. Sie sitzt angenehm nah am Gesicht, wirkt sportlich, aber nicht zu groß, und passt besonders gut für alle, die eine leichtere und etwas dezentere Sportbrille zum Wandern suchen.
„Die G15 mit polarisierten Gläsern ist mein Favorit, weil sie beim Klettern perfekt sitzt und auch in Kombination mit meinem Kletterhelm eine hervorragende Passform hat. Das unzerbrechliche Material ist sowohl im Gesicht als auch im Rucksack ein Sicherheitsaspekt, der nicht unterschätzt werden sollte." – Jürgen Reinmüller, Bergführer